Pflege, Therapie
Stürze vermeiden – Sicherheit und Beweglichkeit im Alltag bewahren
Warum ist Sturzprävention so wichtig?
Das Risiko für einen Sturz kann mit vielen einfachen Maßnahmen reduziert werden. Diese im Rahmen der Prävention bewusst zu machen und darüber zu informieren, kann gefährdete Personen enorm unterstützen. Denn ist ein Sturz einmal passiert, verlieren viele Betroffene das Vertrauen in den eigenen Körper bzw. die Beweglichkeit. Angst entsteht, Bewegung wird vermieden und genau das erhöht wiederum das Sturzrisiko – ein Teufelskreis.
Welche Faktoren, erhöhen das Sturzrisiko?
Zu den häufigsten persönlichen Risikofaktoren zählen unter anderem verminderte Muskelkraft, Gleichgewichtsstörungen, Sehschwäche, Schwindel, bestimmte Medikamente oder frühere Stürze. Auch die Umgebung spielt eine große Rolle: schlechte Beleuchtung, Stolperfallen, ungeeignetes Schuhwerk oder fehlende Haltegriffe erhöhen die Gefahr deutlich.
Wie können Stürze vermieden werden?
Schon kleine Veränderungen können viel bewirken:
- Tragen Sie geschlossene, rutschfeste Schuhe, die guten Halt geben.
- Sorgen Sie für ausreichend Licht – besonders nachts.
- Beseitigen Sie Stolperquellen wie Teppiche, Kabel oder Türschwellen.
- Nutzen Sie Hilfsmittel (z. B. Gehhilfen, Brille, Hörgerät) konsequent – auch auf kurzen Wegen.
- Bleiben Sie nach dem Aufstehen kurz sitzen, besonders bei Schwindel.
- Gehen Sie in Ihrem Tempo und lassen Sie sich nicht zu schnellerem Gehen drängen.
- Trinken Sie ausreichend.
Bewegung stärkt die Sicherheit
Auch regelmäßige Bewegung ist ein zentraler Bestandteil der Sturzprävention. Einfache Gleichgewichts und Kräftigungsübungen im Alltag (am besten mit einer sicheren Möglichkeit zum Anhalten wie z.B. einem Fensterbrett) helfen, Muskulatur und Koordination zu verbessern. Schon z.B. das bewusste Verlagern des Körpergewichts im Stehen ist ein Anfang. Wichtig ist: langsam beginnen, regelmäßig üben und auf die eigene Sicherheit achten.
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